Wochen der Arbeit, ein Abend des Frusts und neue Energie

Die letzten Wochen waren ein ziemlich zeitraubendes Durcheinander von Parteitagen, Konferenzen, Plakatieraktionen, Wahlkampforganisation, Diskussionen und dem Verteilen des eigenen Werbematerials. Daher gab es hier trotz erhöhter Informationsdichte hier wenig Neues, was ich an dieser Stelle nachholen möchte.

Am 03. und 04. Mai fand in der Chemnitzer Messehalle der 42. Landesparteitag statt, auf dem die rund 250 Delegierten das 80seitige Landtagswahlprogramm „Sachsenprogramm 2020 – Freiheit, Fortschritt, Leidenschaft“ beschlossen. Ich war als Delegierter des Kreisverbands Meißen erstmals mit anwesend und erlebte vor allem am ersten Tag teils leidenschaftlich geführte Kontroversen zu einzelnen Änderungsanträgen. Selbst wenn sich die Diskussion manchmal in Fachdetails verlor – spannend fand ich das allemal und ich kehrte gut motiviert nach Riesa zurück. Zum Nachlesen und -hören an dieser Stelle das Landtagswahlprogramm und die doch recht unterhaltsame und stellenweise sehr kämpferische Parteitagsrede des Landesvorsitzenden Holger Zastrow.

Am 08. Mai führte mich mein Weg ins Liberale Haus nach Dresden, wo sich der neue Landesfachausschuss für Internationale Politik konstituierte. Da ich einerseits diese Thematik gerade im Studium behandele und sie andererseits ohnehin mein persönliches Interesse betrifft, habe ich mich für eine Mitarbeit beworben und gehöre jetzt somit dem LFA an. Ich freue mich auf interessante Themen und Veranstaltungen!

Für meine Heimatstadt hielten wir Veränderung – gerade in personeller Hinsicht – für dringend angeraten. Somit haben wir „Jüngeren“ im Ortsverband diesmal in Eigenregie einen personalisierten Wahlkampf gefahren, inklusive selbst gestalteter und natürlich auch aus eigener Tasche bezahlter Planen, Plakate und Flyer.

Letztendlich haben alle Aktionen, Gespräche und Methoden nichts genutzt. Das deprimierende Ergebnis für Riesa:

http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR14&p_ebene=GE&p_ort=14627230

Das saß natürlich tief, zumal in den vielen geführten Gesprächen doch recht häufig der Wunsch nach einem personellen Wechsel geäußert wurde. Nach ein paar Tagen des Nachdenkens musste ich mir diesbezüglich dann einfach einmal per Leserkommentar Luft machen.

Wie motiviert man sich nun nach diesem Niederschlag für die im Sommer anstehende Landtagswahl? Mit dieser Frage reiste ich am gestrigen Abend nach Dresden zur Zentralen Wahlkampfkonferenz. Nach dem Studium der ersten Kampagnenmotive, des Zeitplans und der geplanten Aktionen bin ich doch deutlich besser gelaunt wieder heimgereist als ich erwartet habe. Die Aufgabe ist noch größer, die Ausgangslage noch schwerer und dennoch bin ich mir sicher, dass wir uns verdammt reinhängen werden. Ich persönlich hab nach einigen Tagen gähnend schwarzer Leere wieder richtig Bock auf Politik!

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